Wissen
Praxisnahe Ratgeber rund um Lernziele, Seminarplanung, Evaluation sowie Recht und Honorar in der Lehre und Weiterbildung.
Lernzielkontrolle einplanen: Abschluss statt offenes Ende
Eine Lernzielkontrolle prüft am Ende, ob das definierte Ziel erreicht ist. So baust du Sicherungs- und Abschlussphasen ein, die zum Lernziel passen.
Lerntypen-Mythos: Was die Forschung wirklich sagt
Die Einteilung in visuelle, auditive und haptische Lerntypen ist in Meta-Studien nicht belegt. Was statt Lerntypen wirkt und wie du deine Seminarplanung darauf umstellst.
Lernen sichtbar machen: Flipchart und digital visualisieren
Visualisierte Inhalte werden nachweislich besser erinnert als rein gesprochene. Mit klaren Flipchart-Grundlagen und passenden digitalen Whiteboards visualisierst du, ohne Zeichentalent zu brauchen.
Krankenversicherung für selbstständige Dozenten: GKV oder PKV?
Selbstständige Dozenten wählen zwischen freiwilliger GKV und PKV. So funktionieren Beitragsbemessung, Mindestbemessungsgrenze und der Effekt aufs Honorar.
Kompetenzmodell wählen: KMK, DQR-Deskriptoren oder eigenes Raster
Welches Kompetenzmodell zu deinem Training passt — KMK-Kompetenzbereiche, DQR-Deskriptoren oder ein selbst gebautes Raster im strukturierten Vergleich.
Hybrid unterrichten: Präsenz und Online fair einbinden
Hybride Seminare sind das anspruchsvollste Lehrformat. Mit dem richtigen Technik-Setup, klaren Rollen und durchdachter Aktivierung bindest du beide Gruppen fair ein.
Dozent: Freiberuf oder Gewerbe? So ordnet das Finanzamt ein
Unterrichtende Tätigkeit gilt nach §18 EStG meist als Freiberuf — doch die Abgrenzung zum Gewerbe entscheidet über Gewerbesteuer und IHK-Pflicht.
Fragetechnik im Seminar: Fragen, die Denken auslösen
Offene Fragen aktivieren mehr als jede geschlossene. So nutzt du sokratische und zirkuläre Fragen, die richtige Wartezeit und Fragen als Methode.
Bildungsurlaub: Anspruch, Tage und Antrag je Bundesland
Wer Anspruch auf Bildungsurlaub hat, hängt vom Bundesland des Arbeitsorts ab. So liest du das richtige Landesgesetz und stellst den Antrag fristgerecht.
Backward Design: Kurs vom Prüfungsziel her aufbauen
Mit Backward Design planst du Trainings rückwärts: zuerst die Lernergebnisse, dann die Nachweise, erst zuletzt die Aktivitäten — so wird kein Inhalt zum Selbstzweck.