Wissen
Praxisnahe Ratgeber rund um Lernziele, Seminarplanung, Evaluation sowie Recht und Honorar in der Lehre und Weiterbildung.
Lehrveranstaltung evaluieren und im Semester nachsteuern
Eine Endevaluation kommt für die laufende Gruppe zu spät. So holst du Zwischenfeedback ein, liest es ohne Verzerrung und steuerst noch im Semester nach.
Einkommensteuer für Honorardozenten: EÜR und Vorauszahlungen
Als Honorardozent versteuerst du deinen Gewinn über die Einnahmenüberschussrechnung. So funktionieren EÜR, Betriebsausgaben und Rücklagen.
DQR einfach erklärt: 8 Niveaus und was sie bedeuten
Der Deutsche Qualifikationsrahmen ordnet jeden Abschluss einem von acht Niveaus zu. Was die Stufen aussagen, was nicht und wozu Dozenten sie brauchen.
Affektive und psychomotorische Lernziele formulieren
Lernziele sind mehr als Wissen. So formulierst du affektive Ziele für Haltungen und psychomotorische Ziele für Fertigkeiten — und machst beide messbar.
Halbtagesseminar: viel Wirkung in vier Stunden
Vier Stunden reichen für ein Kernziel, nicht für ein Methodengewitter. So wählst du Fokus, Inhaltsmenge und Ablauf fürs Kompaktformat.
ECTS richtig kalkulieren: Workload statt Präsenzzeit
Ein ECTS-Credit steht für 25 bis 30 Stunden Gesamtaufwand – nicht für Präsenzzeit. So setzt du Selbststudium, Prüfung und Wochenlast realistisch an.
Motivation Erwachsener: das ARCS-Modell im Training
Das ARCS-Modell zerlegt Motivation in vier steuerbare Faktoren: Attention, Relevance, Confidence, Satisfaction. So taktest du Trainings, die Erwachsene bis zum Schluss tragen.
Seminareinstieg: die ersten 15 Minuten entscheiden
Die ersten 15 Minuten prägen, ob eine Gruppe mitgeht. Erwartungsabfrage, Ziel-Transparenz und Ankommen geben mehr Sicherheit als jeder Pflicht-Eisbrecher.
Curriculum entwickeln: vom Bedarf zum Lehrgangsplan
Ein mehrwöchiger Lehrgang entsteht nicht aus einer Themenliste, sondern aus einer Bedarfsanalyse. So baust du von Lernfeldern über die Modulreihenfolge bis zur Stundentafel ein tragfähiges Curriculum auf.
Selbstgesteuertes Lernen anstoßen und begleiten
Erwachsene lernen besser, wenn sie Verantwortung übernehmen statt zu konsumieren. Mit Lernverträgen, Wahlmöglichkeiten und Scaffolding-Stufen führst du sie schrittweise in die Eigenverantwortung.